Operation Verteidigungsfähigkeit: Geld allein reicht nicht
Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten treffen sich in Den Haag in Zeiten wachsender Unsicherheit: Die Bedrohung aus Russland wächst, das Engagement der USA schrumpft, Europa muss sich zunehmend selbst verteidigen.
Voraussichtlich fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigungsausgaben – das verlangt die NATO künftig. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, setzt hohe Ziele: Die Bundeswehr müsse "die größte konventionelle Armee Europas" werden. Und dem von Russland bedrohten Verbündeten Litauen gibt der deutsche Regierungschef das Versprechen: "Ihr könnt euch auf uns verlassen."
Aber wird das Geld so investiert, dass deutsche Soldaten optimal für einen Einsatz an der NATO-Ostflanke vorbereitet sind – vor allem angesichts des drohenden Drohnenkriegs. Was denkt Litauen über die deutsche Unterstützung und welche Stimmen kommen aus der Bundeswehr selbst?